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4. Regelungen und Abläufe der Kämpfe

Bei den Gladiatorenspielen wurde von den Teilnehmern stets höchster Einsatz erwartet. Kämpfte ein Gladiator schlecht oder feige wurde er meist nach dem Kampf mit dem Tod bestraft. Wenn er jedoch tapfer und ehrenvoll kämpfte und dennoch verlor, hatte er die Möglichkeit um Gnade zu bitten.

Das Publikum konnten nun über sein Leben entscheiden. Hob ein Großteil der Besucher den Daumen bei der Abstimmung nach oben, dann durfte er weiterleben. Wenn jedoch die Mehrzahl der Gäste ihren Daumen nach unten hielten, erhielt der Gladiator einen sogenannten Gnadenstoß und wurde hingerichtet.

Gelang es einem Gladiator durch spannende und aufregende Kämpfe die Gunst des Publikums zu gewinnen, dann hatte er bessere Chancen bei einer Niederlage begnadigt zu werden. Den Siegern, unter denen auch Verbrecher, Sklaven und Gefangene waren, konnte sogar die Freiheit bzw. die Löschung ihrer Strafe gewährt werden.

So war es zum Beispiel teilweise üblich, dass nach drei Jahren Gladiatorenkämpfe, dem Gladiator die Freiheit geschenkt wurde. Diese Tatsachen werden oft in den Hollywoodproduktionen über Gladiatoren falsch dargestellt.


1.12.15 21:19

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